Alantwurzeltee

Wirkung und Einsatzbereiche von Alant?
Die Wirkstoff-Kombination des Alants wirkt in mehrfacher Hinsicht gegen Husten und andere Erkrankungen der unteren Atemwege. Vor allem durch die ätherischen Öle wirkt der Alant schleimlösend und befreit die Atemwege. Das Abhusten des Schleims wird erleichtert. Hustenreiz wird gedämpft und Verkrampfungen beim Husten werden gemildert.
Außerdem wirkt der Alant entzündungshemmend und antibakteriell, was bei der Ausheilung des Hustens bzw. der Bronchitis hilft. Diese Wirkungen machen den
Alant auch zu einem guten Wundheilmittel, denn auch hier braucht man entzündungshemmende und antiseptische Wirkung.
Ferner hat der
Alant ausgeprägte Wirkungen auf die Verdauung und den Stoffwechsel, sodass er sich auch gut als Heilpflanze für die verschiedenen Arten von Verdauungserkrankungen eignet.

 

Wie wird Alant eingenommen?
Für einen Alant-Tee übergießt man einen Teelöffel Alantwurzel mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Alanttee in kleinen Schlucken trinken.

 

Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Alant-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Alant-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Quellen für diesen Artikel:
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/alant.ht



Heideblütentee

Wie wirken Heideblüten?
Antiseptisch, beruhigend, leicht sedierend, blutreinigend, desinfizierend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend

 

Anwendungsgebiete:
Augenentzündungen, Blutreinigung, Erkältungskrankheiten, Gicht, Hautausschläge, Koliken, Nierenerkrankungen, Rheuma, Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie), Schlaflosigkeit, Verdauungsbeschwerden, äußerliche Wundbehandlung

 

Zubereitung des Heidekrauttee:
1 EL Heidekraut mit 250 ml heißem Wasser übergießen und zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen; abgießen und 3 x täglich je 1 Tasse trinken oder als Grundlage für Umschläge und Wundspülungen verwenden

 

Zubereitung von Heidekrautsirup:
200 g Heidekraut-Blüten, 1 Liter Wasser, 400 g Zucker, 1 EL Zitronensaft

 

Wasser aufkochen und die Heidekraut-Blüten damit übergießen - den Topf mit Pergamentpapier bedecken und 5 Stunden ziehen lassen. Anschließend die Blüten abseihen und das Kochwasser dabei auffangen.

 

Das aufgefangene Kochwasser nochmals aufkochen und erneut über die zuvor abgeseihten Blüten gießen. Erneut mit Pergamentpapier bedecken und 10 Stunden ziehen lassen. Nach Ablauf der Zeit die Blüten herausseihen und Zucker und Zitronensaft zugeben. Diesen Sud ohne Kochen erhitzen bis er dickflüssig wird. Den fertigen Heidekraut-Sirup in saubere, gut verschließbare Gläser abfüllen und sofort verschließen.

 

Quelle für diesen Artikel:

 

http://www.vorsichtgesund.de/glossary/heidekraut-calluna-vulgaris/



Rosenblütentee

Wirkung und Einsatzbereiche von Rosenblüten:
Ihre Wirkung reicht von adstringierend, blutreinigend und blutstillend bis zu nervenstärkend. Sie kann gegen Heuschnupfen helfen und auch gegen leichte Herzbeschwerden kann man sie verwenden. Sie lindert Frauen-beschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel. Außerdem kann sie sich positiv auf das Gemüt auswirken.

 

Herstellung von Rosenblütentee:
Dazu bereitet man einen Aufguss mit einem TL getrockneten Rosenblüten pro Tasse Wasser. Diesen Tee lässt man fünf bis zehn Minuten ziehen.

Er wird dann rosa und schmeckt leicht adstringierend.

 

Quellen für diesen Artikel:

 

http://heilkraeuter.de/lexikon/rose.htm

 



Stiefmütterchentee

Die wilde Form des Stiefmütterchens ist eine vielfältige Heilpflanze, die dank ihrer milden Eigenschaften vor allem den Kindern gute Dienste erweisen kann.
Welche Heilwirkungen hat das
Stiefmütterchen?
Antibakteriell, blutreinigend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend


Wo wird das
Stiefmütterchen eingesetzt?
Husten, Asthma, Bronchitis, Keuchhusten, Herzbeschwerden, Arteriosklerose, Verstopfung, Durchfall, Darmkolik, Blasenentzündung, Bettnässen, Blasengries, Nierenschwäche, Stoffwechsel anregend, Gelenkentzündungen, Rheuma, Gicht, Nervosität, Nervenentzündungen, Schlaflosigkeit, Fieberkrämpfe, Müdigkeit, Hautleiden, Ekzeme, Psoriasis, Herpes, Säuglingsekzeme, Milchschorf, Eitergrind, Akne, unreine Haut, Hautausschläge


Anwendungsmöglichkeiten des Stiefmütterchens:
Innerlich als Tee (wahlweise als Kaltauszug oder als Aufguss)
Äußerlich als Tee (für Waschungen und Umschläge)
Äußerlich als Pulver ( zum Streuen in Wunden)
Zusammen mit Honig kann man aus dem Pulver eine Art Salbe zur Behandlung von alten Wunden machen

 

Quelle für diesen Artikel:

http://heilkraeuter.de/lexikon/stiefmue.htm